Das Baby in der 33. Schwangerschaftswoche:

Der Fötus wiegt jetzt ca. 2140 Gramm und misst eine Scheitel-Steiß-Länge von ca. 290 mm. Viele Babys ändern jetzt ihre Lage. Bei Schwangerschaftsbeginn liegt das Baby mit dem Po nach unten. Der Kopf wandert ab der 30. SSW zum Becken. Machen Sie sich jedoch keine Sorgen, wenn sich Ihr Baby noch nicht drehen will, denn manche Babys lassen sich damit auch bis zur 36. SSW Zeit.
Ab der 33. SSW wird es für die meisten Babys eng in Mamas Bauch. Der Nachwuchs bewegt sich nicht mehr viel und turnt auch nicht mehr so viel herum. Die Bewegungen beschränken sich ab jetzt meist auf ein Strecken und Dehnen. Wenn das Baby dabei mit den Füßen gegen die Rippen stößt, fühlt die Schwangere häufig einen dumpfen drückenden Schmerz in der Rippengegend.


Gut zu wissen für die werdende Mama:

Bereits in der 33. Schwangerschaftswoche ist der nächtliche Schlaf nur noch wenig erholsam. Besonders wenn Schwangere zu lange auf dem Rücken liegen, kann es sein, dass sie sich unwohl fühlen und dass ihnen schwindelig wird. Dazu kommt es, weil die Gebärmutter mit dem ganzen Gewicht des Babys, des Fruchtwassers und die Plazenta eine große Hohlvene belasten. Dadurch fließt weniger Blut zum Herzen und im Körper wird unzureichend Sauerstoff transportiert (Vena-Cava-Syndrom). Es ist sinnvoll, schon jetzt die Augen und Ohren offen zu halten, welcher Kinderarzt in der näheren Umgebung Ihren Ansprüchen und Anforderungen gerecht wird. Bereits kurze Zeit nach der Geburt steht nämlich schon der erste Besuch beim Kinderarzt an. Ebenso sollte eine Hebamme ausgewählt und von der anstehenden Geburt in Kenntnis gesetzt werden, damit sie die Nachsorge-Termine schon jetzt grob einplanen kann.
Wenn die Fruchtblase springt, muss sofort ein Arzt oder die behandelnde Hebamme kontaktiert werden. Sollte das Baby zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest im Becken der Mutter sitzen, sollte die Schwangere liegend mit dem Krankenwagen in die Klinik transportiert werden.

 

Rundum versorgt in der Schwangerschaft

Damit der Nachwuchs unbelastet in sein neues Leben starten kann, sollte die werdende Mama unbedingt auf Nikotin, Alkohol und andere Drogen verzichten und sich von Umweltgiften fernhalten! Zur Begünstigung des Zellwachstums sollte die gesamte Schwangerschaft hindurch Folsäure eingenommen werden und auch sonst ist darauf zu achten, dass der Körper der werdenden Mutter entweder durch eine ausgewogene Ernährung oder alternativ durch die Einnahme von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln optimal versorgt ist.

 

Gut zu wissen für den werdenden Papa:

Wenn es noch Ereignisse gibt, die ungestört und zu zweit stattfinden sollen, dann sind diese Unternehmungen spätestens jetzt durchzuführen. Kino, Theater oder ein schöner Ausflug ins Grüne lenken die Gedanken mal wieder vom Nachwuchs auf die Zweisamkeit. Genießen Sie die letzte Zeit der Schwangerschaft gemeinsam mit Ihrer Partnerin.