Das Baby in der 25. Schwangerschaftswoche:

Der Fötus wiegt jetzt bis zu circa 720 Gramm bei einer Scheitel-Steiß-Länge von circa 215 mm. Er kann jetzt mit den Augen blinzeln – bisher waren die Augen noch verklebt. Die Haut ist noch sehr dünn und empfindlich. Die Lungen sind jetzt sehr weit entwickelt. Käme das Baby auf Grund von Komplikationen schon jetzt zur Welt, hätte es schon sehr gute Überlebenschancen. Allerdings benötigen die meisten Frühgeborenen bis mindestens zur 28. Woche Medikamente zur Lungenreifung. Die Ossifikation schreitet voran und in der Fruchtblase wird es allmählich enger. Der Fötus entwickelt einen Schlaf und Wachrhythmus.

Gut zu wissen für die werdende Mama:

Ab jetzt kann es passieren, dass der Bauch ab und zu hart wird. Der Grund dafür sind so genannte Braxton-Hicks-Kontraktionen.
Umgangssprachlich werden sie auch als Schwangerschaftswehen bzw. Vor- oder Senkwehen bezeichnet. Diese bereiten Sie schon jetzt auf die Geburt vor, indem die Uterusmuskulatur gut durchblutet wird und so für die Geburt stetig trainiert wird. Ab der 36. Schwangerschaftswoche kommt es durch diese Kontraktionen dazu, dass sich der Gebärmutterhals verkürzt und sie sorgen gleichzeitig dafür, dass der Kopf des Fötus tiefer ins Becken sinkt.
Wenn der werdende Vater und die Schwangere Mitglied in unterschiedlichen Krankenkassen sind, sollte nun überlegt werden, beim wem das Baby mitversichert werden soll.
Jede zehnte Frau entwickelt Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Da dies ohne Test kaum festzustellen ist, sollte die Schwangere zwischen der 24. und 27. Schwangerschaftswoche einen Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest) durchführen. Die Folge einer unentdeckten Schwangerschaftsdiabetes kann ein sehr großes Baby sein, was eventuell Komplikationen bei der Geburt mit sich bringt. Mutter und Kind haben langfristig ein deutlich erhöhtes Diabetesrisiko, wenn die Schwangere unbehandelt bleibt.


Rundum versorgt in der Schwangerschaft

Damit der Nachwuchs unbelastet in sein neues Leben starten kann, sollte die werdende Mama unbedingt auf Nikotin, Alkohol und andere Drogen verzichten und sich von Umweltgiften fernhalten! Zur Begünstigung des Zellwachstums sollte die gesamte Schwangerschaft hindurch Folsäure eingenommen werden und auch sonst ist darauf zu achten, dass der Körper der werdenden Mutter entweder durch eine ausgewogene Ernährung oder alternativ durch die Einnahme von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln optimal versorgt ist.

 

Gut zu wissen für den werdenden Papa:

Den Vorführeffekt gibt es auch in Sachen Schwangerschaft: Wenn der werdende Papa seine Hand auf den Bauch legt, wird das Baby plötzlich ganz ruhig. In diesem Fall ist Geduld gefragt.
Zusätzliche Kontaktaufnahme zum Baby durch sprechen weckt jedoch Babys Aufmerksamkeit und kann dabei helfen, dass auch der werdende Papa die Bewegungen des Ungeborenen spürt.