Das Baby in der 24. Schwangerschaftswoche:

Wissenschaftler sind sich einig: Das Kind träumt schon im Mutterleib, denn hinter geschlossenen Lidern bewegen sich die Augäpfel heftig. Inzwischen kann das Ungeborene sogar jedes Auge einzeln bewegen und sogar schon schielen.


Gut zu wissen für die werdende Mama:

Infektionen sind die häufigste Ursache für eine Frühgeburt: Krankheitserreger steigen über die Scheide zur Gebärmutter auf. Bei der Vorsorge wird deshalb auch durch einen Abstrich geprüft, ob alles in Ordnung ist. Um das Scheidenmilieu zu stabilisieren, können Milchsäure-Tabletten verwendet werden. Bei nächtlichen Wadenkrämpfen liegt Magnesiummangel als Ursache nahe. Erste Hilfe, wenn der Krampf da ist, bieten folgende Übungen: Bei gestrecktem Bein die Fußspitze nach oben ziehen.
Aufstehen, sich vor eine Wand stellen und diese mit dem Gesicht angucken, abstützen und das mit Krämpfen geplagte Bein ein Stück hinter dem anderen mit dem Fuß fest aufstellen. Jede zehnte Frau entwickelt Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Da dies ohne Test kaum festzustellen ist, sollte die Schwangere zwischen der 24. und 27. Schwangerschaftswoche einen Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest) durchführen. Die Folge einer unentdeckten Schwangerschaftsdiabetes kann ein sehr großes Baby sein, was eventuell Komplikationen bei der Geburt nach sich zieht. Mutter und Kind haben zudem langfristig ein deutlich erhöhtes Diabetesrisiko, wenn die Schwangere unbehandelt bleibt.


Rundum versorgt in der Schwangerschaft

Damit der Nachwuchs unbelastet in sein neues Leben starten kann, sollte die werdende Mama unbedingt auf Nikotin, Alkohol und andere Drogen verzichten und sich von Umweltgiften fernhalten! Zur Begünstigung des Zellwachstums sollte die gesamte Schwangerschaft hindurch Folsäure eingenommen werden und auch sonst ist darauf zu achten, dass der Körper der werdenden Mutter entweder durch eine ausgewogene Ernährung oder alternativ durch die Einnahme von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln optimal versorgt ist.


Gut zu wissen für den werdenden Papa:

Auch Väter nehmen in der Schwangerschaft häufig ein paar Kilos zu. Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Es besteht der Wunsch, gerade jetzt im Job die eigene Position zu sichern. Andererseits wollen sie unbedingt mehr Zeit mit ihrer Partnerin verbringen. Da bleibt der Sport oft auf der Strecke. Machen Sie sich darüber jedoch nicht zu viele Gedanken, denn schon nach der Geburt wird das normale Leben wieder seinen geregelten Gang gehen und auch das Körpergewicht wird sich wieder einpendeln.