Das Baby in der 19. Schwangerschaftswoche:

Der Fötus wiegt nun circa 220 Gramm und er verfügt über eine Scheitel-Steiß-Länge von 150 mm. Die Größe des Fötus nimmt nun stark zu. Käseschmiere und die Hautrillen für die Finger- und Fußabdrücke entstehen. Die Bewegungen des Fötus sind im Ultraschall sehr deutlich zu erkennen und werden jetzt für die Schwangere auch schon langsam spürbar.
Der Fötus produziert jetzt Urin und die Augen haben ihre endgültige Position eingenommen. Inzwischen ist der Herzschlag so kräftig, dass er durch die Bauchdecke hindurch mit einem Stethoskop abgehört werden kann.


Gut zu wissen für die werdende Mama:

Als Schwangerschaftsbeschwerden können jetzt oder später Blähungen, Harndrang, Müdigkeit, Hautveränderungen, Stimmungsschwankungen, Essgelüste, Speichelfluß, Vergesslichkeit, Schlaflosigkeit, Ziehen im Unterleib, Blasenentzündungen, Ischias schmerzen, Verstopfung oder aber Hämorrhoiden auftreten. Babys lieben sanfte Klänge und klassische Musik. Besonders gerne hört das Ungeborene aber die Stimme von Mama und Papa. Sprechen Sie also regelmäßig mit Ihrem Babybauch.

Um Überdehnungen der Haut vorzubeugen, hilft es, sie regelmäßig mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion einzucremen. Auch natürliche Öle, wie Mandel-, Kokos- oder Arganöl bieten sich hierfür hervorragend an. Allerdings gibt es kein sicheres Mittel, um Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarum) zu vermeiden, denn der erhöhte Kortisolspiegel in der Schwangerschaft macht die elastischen Fasern der Haut fester und in welcher Ausprägung Schwangerschaftsstreifen tatsächlich auftreten, hängt von der Festigkeit des Bindegewebes ab. Dies ist hauptsächlich genetisch
bedingt. Zwischen der 18. und der 22. Woche steht die zweite große Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung mit Ultraschall auf dem Plan. Der Arzt achtet dabei insbesondere darauf, ob sämtliche Organe richtig angelegt und Arme und Beine altersgemäß entwickelt sind. Außerdem werden die Bewegungen des Fötus beobachtet und das Gesichtsprofil nach Auffälligkeiten kontrolliert. Die Sonographie hilft dabei, den Sitz der Plazenta zu bestimmen und zu kontrollieren, ob die Fruchtwassermenge ausreichend ist. Junge oder Mädchen? Das Geschlecht kann jetzt leicht gesehen werden.

Gegenstand dieser Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung ist:

  • Ultraschalluntersuchung
  • Gewichtskontrolle
  • Blutdruckkontrolle
  • Urinuntersuchung
  • Tokogramm
  • Hämoglobin-Bestimmung


Rundum versorgt in der Schwangerschaft

Damit der Nachwuchs unbelastet ins neue Leben starten kann, sollte die werdende Mama unbedingt auf Nikotin, Alkohol und andere Drogen verzichten und sich von Umweltgiften fernhalten! Zur Begünstigung des Zellwachstums sollte die gesamte Schwangerschaft hindurch Folsäure eingenommen werden und auch sonst ist darauf zu achten, dass der Körper der werdenden Mutter entweder durch eine ausgewogene Ernährung oder alternativ durch die Einnahme von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln optimal versorgt ist.

Gut zu wissen für den werdenden Vater:

Werdende Papas können endlich auch die Schwangerschaft spüren, indem sie die Bewegungen ihres Babys verfolgen, wenn sie ihre Hände auf Mamas Bauch legen. Etwas abstraktes wird auf diese Weise endlich greifbar.