Das Baby in der 18. Schwangerschaftswoche:

Der Fötus wiegt jetzt 200 Gramm und die Scheitel-Steiß-Länge beträgt ca. 140 mm. Der Kopfdurchmesser beträgt jetzt circa 4,3 cm. Wird das Baby ein Mädchen so enthalten die Ovarien bereits jetzt schon viele Primärfollikel. Der Fötus bewegt sich sehr viel und baut auf diese Weise seine Muskeln auf. Außerdem ist Bewegung wichtig für die Entwicklung seines Gehirns, denn dies wird durch Bewegungs- und andere Sinnesreize gefördert. Der Fötus benutzt jetzt seine Gliedmaßen. Die Hände können greifen, manchmal lutscht das Baby sogar schon am Daumen. Mit den Beinchen tritt es und schon in kurzer Zeit sind diese Bewegungen auch für die werdende Mutter spürbar.


Gut zu wissen für die werdende Mama:

Zwischen der 18. und der 22. Woche steht die zweite große Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung mit Ultraschall auf dem Plan. Der Arzt achtet dabei insbesondere darauf, ob sämtliche Organe richtig angelegt und Arme und Beine altersgemäß entwickelt sind. Außerdem werden die Bewegungen des Fötus beobachtet und das Gesichtsprofil nach Auffälligkeiten kontrolliert. Die Sonographie hilft dabei, den Sitz der Plazenta zu bestimmen und zu kontrollieren, ob die Fruchtwassermenge ausreichend ist. Junge oder Mädchen? Das Geschlecht kann jetzt leicht gesehen werden.

Gegenstand dieser Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung ist:

  • Ultraschalluntersuchung
  • Gewichtskontrolle
  • Blutdruckkontrolle
  • Urinuntersuchung
  • Tokogramm
  • Hämoglobin-Bestimmung


Rundum versorgt in der Schwangerschaft

Damit der Nachwuchs unbelastet ins Leben starten kann, sollte die werdende Mama unbedingt auf Nikotin, Alkohol und andere Drogen verzichten und sich von Umweltgiften fernhalten! Zur Begünstigung des Zellwachstums sollte die gesamte Schwangerschaft hindurch Folsäure eingenommen werden und auch sonst ist darauf zu achten, dass der Körper der werdenden Mutter entweder durch eine ausgewogene Ernährung oder alternativ durch die Einnahme von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln optimal versorgt ist. Jetzt sollte sich die Schwangere um einen Geburtsvorbereitungskurs kümmern, denn diese beginnen häufig schon ab der 20. Schwangerschaftswoche. Es ist sinnvoll diesen Kurs am Wohnort oder dort wo die Familie nach der Entbindung wohnen wird, durchzuführen, da so gleich Kontakt zu anderen Müttern geschlossen werden kann. Hebammen informieren in diesen Kursen über den Geburtsablauf, weisen auf die Möglichkeiten verschiedener Geburtsarten hin und erklären, was mit dem Körper kurz vor der Geburt, im Geburtsverlauf und nach der Geburt geschieht. Atemtechniken und Gymnastikübungen nehmen in heutigen Zeiten eher eine Nebenrolle ein. Zudem werden Entspannungstechniken und viele Informationen über das Stillen vermittelt.
Die Kursgebühr wird von der Krankenkasse übernommen. Wenn der Partner den Kurs ebenfalls besuchen will, müssen die dafür entstehenden Kosten allerdings privat bezahlt werden. Sowohl Hebammen als auch Familienbildungsstätten, Volkshochschulen, Geburtshäuser und Entbindungskliniken bieten solche Geburtsvorbereitungskurse an. Am besten informiert ist in diesem Bereich eine ortsansässige Hebamme.

Gut zu wissen für den werdenden Papa:


Männer sollten ihre Frauen ab dieser Phase der Schwangerschaft tatkräftig unterstützen. Egal ob Einkaufen, Umräumen oder schwere körperliche Hausarbeit – diese Tätigkeiten sollten vom werdenden Papa übernommen werden, um die werdende Mama und den ungeborenen Nachwuchs zu schonen und zu entlasten.
Sex ist übrigens kein Problem – ganz im Gegenteil: viele Schwangere empfinden den Sex in diesem Schwangerschaftsdrittel aufgrund der verstärkten Durchblutung als besonders lustvoll.