Das Baby in der 11. Schwangerschaftswoche:

Der Embryo hat jetzt circa Länge von 30mm bis 50mm gemessen vom Scheitel bis zum Steiß und die ersten Geschmacksknospen bilden sich. Medizinier sprechen nun vom Fötus, da wichtige embryonale Entwicklusstadien abgeschlossen sind.

Gut zu wissen für die werdende Mama:

Durch die vermehrte Blutzufuhr und einen niedrigen Blutdruck kann Schwindel auftreten - regelmäßige Spaziergängen an der frischen Luft können helfen. Bis zur Geburt des Babys erhöht sich die Blutmenge um bis zu 50 Prozent. Der Kreislauf der Schwangeren beschleunigt sich. Hände und Füße sind warm und gut durchblutet. Zahnfleischbluten und unkonntrolliertes Nasenbluten können unangenehme Begleiterscheinungen dieser Umstellung sein. Dafür berichten aber viele Schwangere von einem gesteigerten Lustempfinden beim Sex, was auf die verbesserte Durchblutung der Genitalien zurückzuführen ist.
Bei Hungerschüben sollte auf den Körper gehört und den Gelüsten nachgegangen werden, aber dennoch ist auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu achten und eine optimale Versorgung mit Nährstoffen alternativ über Nahrungsergänzungsmittel sicherzustellen.

In der 9. – 12. SSW sollte die zweite Mutterschaftsvorsorgeuntersuchung wahrgenommen werden.
Diese Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung in der 9. – 12. SSW beinhaltet:

  •     Erstes Ultraschallscreening 9-12SSW
  •     Urinuntersuchung
  •     Gewichtskontrolle
  •     Blutdruckkontrolle

Als mögliche Zusatzuntersuchungen können ein Toxoplasmose Screening oder ein weiterer Ultraschall vorgenommen werden - die dafür entstehenden Kosten übernimmt allerdings in der Regel nicht die Krankenkasse sondern müssen privat begichen werden.

Schwangere haben die Möglichkeit zwischen der 11. und 13. Woche parallel zur regulären Vorsorge ein „Ersttrimester-Screening“ (Nackenfaltenmessung) durchführen zu lassen.
Mit dem Ergebnis lässt sich kalkulieren, wie hoch das Risiko der ist, ein Kind mit bestimmten Behinderungen zu bekommen. Die Kosten dafür werden von der Krankenkasse allerdings nur von Frauen über 35 oder mit besonderen familiären Risiken übernommen. Von zentraler Bedeutung des Screenings ist die Ultraschallmessung der Nackentransparenz (NT) des Fötus. Im Fall mancher Chromosomenveränderungenwie z.B. beim Down-Syndroms, aber auch einiger Herz- und anderer Fehlbildungen, staut sich in der Nackenregion vermehrt Flüssigkeit. Dies ist im Ultraschallbild sichtbar und messbar.

Der Arzt kombiniert die Nackenfaltentransparenzmessung (NT) üblicherweise mit einem Test, der die Konzentration der beiden Stoffe (ß-hCG und PAAP-A) im Blut der Mutter bestimmt. Das Ergebnis der Nackentransparenz-Messung und das Alter der Schwangeren werden ins Verhältnis gesetzt und erlaubt auf diese Weise eine recht zuverlässige Risikoberechnung. Konkreten Aufschluss geben jedoch erst weitere Untersuchungen wie eine Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) oder Sonografien. Das Ersttrimester-Screening, woch auch die Blutwerte und Alter der Frau für eine Risikoberechnung ins Verhältnis gesetzt worden waren, hat den früheren Triple-Test weitgehend ersetzt, weil er heute als zu ungenau eingestuft wird.

Befürworter raten zum Screening, weil es die Schwangere in ihrer Schwangerschaft bei Unauffälligkeiten entlastet. Kritiker hingegen geben zu bedenken, dass das Ergebnis der Untersuchung zu unnötigen Verunsicherungen führen kann, denn etwa zwei bis acht Prozent der unter 35-Jährigen erhalten fälschlicherweise den Befund eines erhöhten Risikos. In diesen Fällen bringt eine anschließende Amniozentesen häufig Klarheit.

Gut zu wissen für den werdenden Papa:

Die ersten Vorsorgeterminen sind spannend und aufregend für die Schwangere - es türmen sich allerdings auch medizinische Daten und Fachbegriffe, die geordnet und verarbeitet werden müssen. Schwangere beschäftigen sich meistens stark mit diesen Informationen. Es hilft, wenn werdende Papas Anteil daran nehmen und sich auch für die Untersuchungsergebnisse interessieren.

Schwangere haben die Möglichkeit zwischen der 11. und 13. Woche parallel zur regulären Vorsorge ein „Ersttrimester-Screening“ (Nackenfaltenmessung) durchführen zu lassen.
Mit dem Ergebnis lässt sich kalkulieren, wie hoch das Risiko der ist, ein Kind mit bestimmten Behinderungen zu bekommen. Die Kosten dafür werden von der Krankenkasse allerdings nur von Frauen über 35 oder mit besonderen familiären Risiken übernommen. Von zentraler Bedeutung des Screenings ist die Ultraschallmessung der Nackentransparenz (NT) des Fötus. Im Fall mancher Chromosomenveränderungenwie z.B. beim Down-Syndroms, aber auch einiger Herz- und anderer Fehlbildungen, staut sich in der Nackenregion vermehrt Flüssigkeit. Dies ist im Ultraschallbild sichtbar und messbar.

Der Arzt kombiniert die Nackenfaltentransparenzmessung (NT) üblicherweise mit einem Test, der die Konzentration der beiden Stoffe (ß-hCG und PAAP-A) im Blut der Mutter bestimmt. Das Ergebnis der Nackentransparenz-Messung und das Alter der Schwangeren werden ins Verhältnis gesetzt und erlaubt auf diese Weise eine recht zuverlässige Risikoberechnung. Konkreten Aufschluss geben jedoch erst weitere Untersuchungen wie eine Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) oder Sonografien. Das Ersttrimester-Screening, woch auch die Blutwerte und Alter der Frau für eine Risikoberechnung ins Verhältnis gesetzt worden waren, hat den früheren Triple-Test weitgehend ersetzt, weil er heute als zu ungenau eingestuft wird.

Befürworter raten zum Screening, weil es die Schwangere in ihrer Schwangerschaft bei Unauffälligkeiten entlastet. Kritiker hingegen geben zu bedenken, dass das Ergebnis der Untersuchung zu unnötigen Verunsicherungen führen kann, denn etwa zwei bis acht Prozent der unter 35-Jährigen erhalten fälschlicherweise den Befund eines erhöhten Risikos. In diesen Fällen bringt eine anschließende Amniozentesen häufig Klarheit.