Das Baby in der 7. Schwangerschaftswoche:

Am Ende der Schwangerschaftswoche 7 ist der Embryo fast 15 Millimeter ist groß. Am größten ist der Kopf, in dem sich schon jetzt ein Gesicht formt: Augen, Mund und Nase sind erkennbar.
Organe wie Leber, Lunge, Niere und die inneren Sexualorgane sind jetzt fast fertig ausgebildet - sie müssen nur noch weiter wachsen. Jetzt kann man deutlich die Herztätigkeit im Ultraschall beobachten. In der 4.-8. Schwangerschaftswoche sollte der erste Arzttermin für die Schwangerschaftsvorsorge wahrgenommen werden. Danach fällt alle 4 Wochen die ärztliche Vorsorgeuntersuchung bis zur 33. Schwangerschaftswoche an.

Die Untersuchungen in der ersten Vorsorgeuntersuchung sind umfangreich und brauchen Zeit, sodass der erste Vorsorgetermin am längsten dauert:
Zuerst wird noch einmal ein Test durchgeführt, der die Schwangerschaft bestätigt. Dann werden Sie zu ihrer Krankheitsgeschichte und möglichen Krankheiten innerhalb der Familie befragt. Die Ergebnisse werden im Mutterpass dokumentiert.Der Mutterpass ist ein wichtiges Dokument, welchen Sie fortan während der Schwangerschaft für den Notfall immer bei sich tragen sollten.
Sie werden auf mögliche Antikörper in Ihrem Blut sowie Träger von Hepatitis B oder Syphilis getestet, die Ihr Baby gefährden könnten. Eine Rötelinfektion während dem ersten Trimenon z.B. können schlimme Folgen für das Kind bedeuten, wie Herzfehler, Blind- oder Taubheit, und geistige Defekte, aus diesem Grund wird auch der Test auf Abwehrstoffe gegen Röteln durchgeführt.
Inhalt der ersten Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung im Überblick:

  •     Feststellung der Schwangerschaftswoche
  •     vaginale Untersuchung
  •     Ermittlung Gewicht
  •     Blutdruck-Check
  •     Urinuntersuchung
  •     Anlegen vom Mutterpass
  •     Chlamydien Abstrich
  •     Blutabnahme zur Untersuchung auf Blutgruppe mit Rhesusfaktor, erster Antikörpertest, Rötelntest, HIV, Hämoglobinbestimmung

 

Gut zu wissen für die werdende Mama:

Schwindel ist eine häufige Begleiterscheinung der ersten Schwangerschaftsdrittels, verursacht durch die veränderte Hormonsituation. Schwangere die unter Schwindel leiden sollten nicht lange stehen, langsam aufstehen und bei warmen Wetter ausgleichende Kleidung tragen. Obwohl viele Frauen in dieser Phase von starker Müdigkeit berichten, ist Bewegung angesagt. Sport in dieser Zeit regt den Kreislauf an, hält die Muskeln in Form und hebt die Stimmung. Schwimmen, Radfahren, Walking oder Spazierengehen tun gut. Sanftes Joggen sowie mäßiges Kraft- und Gerätetraining sind in Ordnung. Auf Bauchmuskeltraining sollte verzichtet werden. Außerdem sollten Sie auf Sportarten mit großer Sturz - und Verletzungsgefahr verzichten wie. z.B. Ballspiel, Tennis, Inliner- und Skifahren, Eislaufen oder Reiten.
Zudem hat sich das Geruchs- und Geschmacksempfinden verändert - Schwangere haben plötzlich auf Lebensmittel Appetit, die sie früher nie mochten und ihr Lieblingsparfum wird von ihnen verschmäht. Früher hieß es "Greif zu, Du isst schließlich für zwei" - diese Aussage wird heute von Experten kritisch betrachtet. Schließlich kommt es keineswegs auf die Quantität sondern auf die Qualität der zu sich genommenen Nahrungsmittel an.

Eine bewusstere Ernährung ist in der Schwangerschaft von großer Wichtigkeit, damit die Mama und das Baby optimal versorgt sind:

zuviel Fett sollte vermieden und pro Schwangerschaftswoche sollten nicht mehr als drei Eier gegessen werden. Wichtig ist es, ausreichend Calcium, Eisen, Folsäure, Jod, Vitamine und Ballaststoffe vorzugsweise über die Nahrung oder alternativ in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zu sich zu nehmen.
In der 4.-8. Schwangerschaftswoche sollte der erste Arzttermin für die Schwangerschaftsvorsorge wahrgenommen werden. Danach fällt alle 4 Wochen die ärztliche Vorsorgeuntersuchung bis zur 33. Schwangerschaftswoche an.

Gut zu wissen für den werdenden Papa:

Viele werdende Väter fragen sich nun, ob sie ihre Partnerin zu allen Vorsorgeuntersuchungen begleiten sollen und ob bzw. wie sie diese Termine in ihren Berufsalltag integrieren sollen. Außerdem wird einigen Männern beim Gedanken an den Frauenarzttermin ganz mulmig. Oft wünschen sich aber gerade die schwangeren Frauen, dass sie von ihrem Partner begleitet werden. Klären sie wann die Ultraschalluntersuchungen stattfinden und gehen Sie dann mit - das ist ein guter Kompromiss.