Pantothensäure (Vitamin B5) bedeutet was es ist: der Name kommt vom griechischem pantothen und bedeutet „überall“. Dies ist auch der Fall, denn Pantothensäure kommt in so gut wie allen Lebensmitteln vor. Ein Mangel ist somit unwahrscheinlich, tritt aber in Zeiten von Fertiggerichten und Fast Food häufiger auf – es kann sozusagen zu einem „modernen Mangel“ kommen. Auch bei gesunder Ernährung stellen zudem Menschen mit bestimmten Erkrankungen eine Ausnahme dar, da gewisse Leiden eine Aufnahme von Pantothensäure verhindern oder erschweren können. Diabetiker, Dialysepatienten, Menschen mit ungesunder Darmflora und Alkoholiker leiden oft an einem unausgeglichenen Pantothensäurehaushalt. Menschen, die an diesen Erkrankungen leiden, sollten also diesen Stoff vermehrt zu sich nehmen.

 

Gut zu wissen: eine Überdosierung ist nicht möglich, da der Körper ein Zuviel an B-Vitaminen ohne Komplikationen ausscheidet.
Während einer Schwangerschaft erhöht sich der Bedarf an Pantothensäure. Besonders hoch konzentriert findet sich Pantothensäure in tierischen Produkten wie Hering, Milch, Leber (in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen), Hühnereiern sowie Rind- und Schweinefleisch. Aber auch in Tomaten, Orangen, Melonen, Haferflocken, Reis Vollkornweizen und Nüssen ist Pantothensäure in einem hohen Maß enthalten.

Pantothensäure-Lebensmittelliste

 

Tierische Lebensmittel       

Lebensmittel Pantothensäure in 100 g Lebensmittel
Hühnerei    1,6 mg
Brathuhn      0,96 mg
Leber    
6,8-7,9 mg
Butter    
47 mg

 

 

    

 

 

 

 

 

Pflanzliche Lebensmittel

Lebensmittel  Pantothensäure in 100 g Lebensmittel

Erdnuss    

2,7 mg
Brokkoli     1,29 mg
Erbsen     1,99 mg
Linsen     1,57 mg


     




 

 

 

Tagesbedarf

Es gibt keine festen Werte bezüglich empfohlener Pantothensäure-Werte. Eine Schätzung geht von 6 mg am Tag aus.